ZDF-„37°“-Doku über den Kampf gegen illegale Autorennen

Männer im Beschleunigungs-Rausch.

Unkontrolliert getunte Wagen, die zu tödlichen Geschossen werden. Die Zahl illegaler Straßenrennen nimmt laut Polizei zu. Genaue Zahlen gibt es aber nicht, denn die Beweislage ist schwierig.

„37°“ taucht am Dienstag, 12. September 2017, 22.15 Uhr, im ZDF in die Tuningszene ein, begleitet Polizisten bei nächtlichen Kontrollen und zeigt die schweren Folgen der Raserei.

Die Sonderermittlungsgruppe „Rennen“ der Kölner Polizei kommt mit Beschlagnahmungen kaum hinterher. Das Ergebnis einer Nacht: ein illegales Straßenrennen gestoppt, sechs Autos stillgelegt, drei Raser erwischt, die mit mehr als 90 Stundenkilometern durch die Innenstadt gejagt sind.

Leiter Rainer Fuchs zeigt Verständnis für die legale Tuningszene. Aber Raserei auf offener Straße und illegale Straßenrennen sind für ihn ein absolutes No-Go: „Viele überschätzen sich. Vor allem die Fahranfänger, die ihr ganzes Geld ins Tuning stecken für ein höheres Selbstwertgefühl“, sagt er. „Und die mangelnde Selbsteinschätzung gefährdet den Rest der Gesellschaft.“ Die „37°“-Dokumentation „Zu schnell in den Tod“ porträtiert eine Generation von jungen Männern, die ein Ventil suchen, um auszubrechen aus einer durchreglementierten Gesellschaft. Mit ihren getunten Autos zeigen sie, was sie können und dass sie wichtig sind.

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hfs/re/se/obs/ZDF/Frank Bauermann/tt